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BERNECK. Bereits seit vielen Wochen ist das OK der Bernecker Maiblüten intensiv an der Arbeit: Schon bald werden sich die ersten Knospen öffnen; vom 22. April bis zum 25. Mai erwartet die Bevölkerung ein Strauss vielfarbiger Kulturereignisse.

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Freitag, 28. bis Montag, 31. Oktober 2011

Nosferatu

Eine Symphonie des Grauens

Lindenhauskeller, Berneck

> Ausstellung

Zeichnungen von Michael Zellweger, Altstätten

Vernissage
Freitag, 28. Okt. 2011, 20.00 Uhr
Einführende Worte spricht Dr. phil. R. Stöckli

Öffnungszeiten
Samstag, 29. Oktober, 11.00–17.00 Uhr
Sonntag, 30. Oktober, 14.00–17.00 Uhr
Montag, 31. Oktober, 19.00–20.00 Uhr

> Filmvorführung

Nosferatu, Stummfilm (1922)
von F. W. Murnau mit Livemusik von Goran Kovacevic (Akkordeon)

Montag, 31. Oktober 2011, 20.00 Uhr

Sonntag, 22. Mai 2011, 17:00 Uhr

Bläserquintett Penta Musica

Sonntag, 22. Mai 2011, 17:00 Uhr
Evangelische Kirche Berneck

Dietmar Fröhling, Flöte; Adrian Buzac, Oboe; Florian Mühlberger, Klarinette; Markus Höller, Horn; Heidrun Wirth, Fagott

Der Wiener Kurier bezeichnete das junge österreichische Quintett nach seinen Debüts 2005 im Wiener Musikverein, in der Philharmonie Berlin und bei der Internationalen Stiftung Mozarteum als Senkrechtstarter als in der Klassikszene.

Gemeinschaftsveranstaltung
mit der Rheintalischen Gesellschaft
für Musik und Literatur

Samstag, 02. Juli 2011, ab 18.30 Uhr

Sal y pimienta – Sommer-Jazz

Wetter-Entscheid vom 30.06.2011:
Der Anlass findet draussen statt.

Samstag, 02. Juli 2011, Verpflegung ab 18.30 Uhr
19.00 Uhr: Salsa Tänzer Rueda de Casino «Salsa Tropic»
20.00 Uhr: Sal y Pimienta
Torkel Oberdorf Berneck (Schlechtwetter: MZH Bünt)
Kulturforum Sommerfest mit Grilladen, Wein und Drinks

Sal y pimienta hat sich der Música Latina verschrieben: scharf gepfefferte Salsa, feurige Merengue, schmachtende Bachata und sehnsüchtige Bolero der bekanntesten Musiker Lateinamerikas, wie zum Beispiel Celia Cruz, Gloria Estefan, Hector Lavoe, Juan Luis Guerra und Buena Vista Social Club.

Freitag, 26. August 2011, 19.30 Uhr

Rämschfädre

Freitag, 26. August 2011, 19.30 Uhr
Weinstadel Tobias Schmid & Sohn, Berneck

Rämschfädra findet ihre Musik in den abgelegenen, tiefen Tälern des Wallis, an den kargen Hängen des Säntis oder im brodelnden, aufgekratzten Milieu Zürichs um 1900. Musik aus allen Landesteilen der Schweiz, alte, uralte und ganze neue Kompositionen, auch aus Schweden. 2010 gewann die Gruppe an der Stubete am See «De goldig Schwan».

Sonntag, 6. November 2011, 17.00 Uhr

Virtuoses auf
sechs und vier Saiten

Duo – Abend mit Gitarre und Violine

Sonntag, 6. November 2011, 17:00 Uhr
Heiligkreuzkapelle Berneck

David Zipperle, Gitarre
Nina Karmon, Violine

Die Musikerin und der Musiker sind Virutosen auf ihren Instrumenten und Zauberer der leisen Töne. Sie interpretieren u.a. selten gehörte Kompositionen des italienischen „Teufelsgeigers“ Niccolo Paganini.

Mittwoch, 1. September 2010

In 80 Tagen um die Welt

Mittwoch, 1. September 2010, 19.30 Uhr
Schulhausplatz Bünt, Berneck, Freilichtaufführung

Bei schlechter Witterung in der Mehrzweckhalle Bünt Continue reading…

Getragen von berückenden Bildern und Klängen

Unter dem Titel „Lichtzauber – Klangzauber“ bot das diesjährige Maiblütenprogramm eine experimentelle Musikaufführung, kombiniert mit suggestiven Bildern.

Maya Seiler

Berneck. Erwartungsvoll und neugierig besetzten die Konzertbesucher am vergangenen Freitag die Plätze im Lindenhauskeller. Sie erlebten eine überraschende und meditative Reise in eine berückende Bild- und Klangwelt. Der Winterthurer Lehrer und renommierte Fotograf Willy Germann zeigte eindrückliche, lichtdurchflutete Bilder, die in Überblendtechnik ineinander flossen. Continue reading…

Einblick ins Netzwerk der Natur

Wetterfest und wanderlustig war die Schar, welche sich am Donnerstag beim Eindunkeln auf dem Rathausplatz traf, um von Felix Indermaur interessante Details über das ökologische Gleichgewicht zu erfahren. Continue reading…

Schädlinge und Nützlinge, literarisch

Vorgestern Sonntag beim Eindunkeln erhielten die Eiseninsekten von Silvan Köppel literarische Beachtung: Rainer Stöckli las Texte vom späten Mittelalter bis in die Gegenwart, welche sich mit dem surrenden, krabbelnden Getier auseinandersetzten.

Maya Seiler

Berneck. Erheitert, verzaubert, überrascht oder nachdenklich reagierten die über 50 Zuhörer, welche Rainer Stöckli, einem äusserst profunden Kenner deutscher Literatur, auf seinen „literarischen Spürgang“ folgten. Ohne die Plastiken Silvan Köppels interpretieren zu wollen, präsentierte er, was er zum schier unerschöpflichen Thema Insekten aufgespürt hatte, Trouvaillen aus etwa 45 Jahren Leseerfahrung, die nicht so leicht zu finden sind. Das Wort „Insekt“ interessierte ihn schon aus sprachlicher Sicht; es sei abgeleitet vom lateinischen Verb insecare = einschneiden, als Anspielung auf die schmale Taille der Insekten. Stöckli begann mit einem entzückenden Gedicht von Gotthold Ephraim Lessing über eine Biene, von der Amor gestochen worden war. Das brachte den Liebesgott auf eine neue List: „Er lauscht‘ in Rosen und Violen; und kam ein Mädchen, sie zu holen, flog er als Bien‘ heraus, und stach.“

Nachdenklich und philosophisch
Nachdenklich stimmte das Sonette „Die Mücke“ von Alfred Haushof, der noch in den letzten Wochen des Naziterrors in Moabit erschossen wurde. In seiner hoffnungslosen Situation zeigte der Dichter Mitgefühl mit dem Insekt: „Sie handelt, wie sie muss….Wir sind ja beide, Mensch und Mücke, nichts als kleine Schatten eines grossen Lichts.“ Literat Stöckli philosophierte über die menschliche Tendenz, nach egoistischen Kriterien in schädlich und nützlich zu unterteilen. Gewisse Insekten werden Schädlinge genannt; einsichtige Autoren bezeichnen aber den Menschen als grössten Schädling, so im Gedicht von der Werre, wo es plötzlich heisst „wir wollen zu leben haben, wir Werren“, oder der Wanze „die Menschen gleichen völlig diesen Wanzen“. Tiere kommen auch in Rätseln vor; Beispiele dazu gab es aus dem Spätmittelalter.

Schönheit der Sprache
Es war eine Freude, sprachliche Kostbarkeiten zu hören. Wundervoll bildlich die Beschreibung der Käfer bei Hans Gstettner: „Der Erde entstiegen sie alle, die Flinken, die Schlanken, die Plumpen, …die Braunen, die Schwarzen, die Feuergefleckten…“ Ebenso schön das Ende von Eugen Roths „Falter“: Nach dem vergeblichen Versuch, einen verirrten Schmetterling ins Freie zu befördern, bleibt als Spur auf der Hand der goldene Staub seiner Flügel.

Beim literarischen Spürgang stimmte alles, sogar das Wetter. Mit kräftigem Applaus bedankten sich die Zuhörer für die herzerwärmenden Begegnungen mit Lyrik und Prosa bekannter und unbekannter Dichter.

Auf dem nächsten Spürgang informiert Weinbauingenieur Felix Indermaur über Insekten als Netzwerkcoaches. Am Donnerstag, 20. Mai, trifft man sich wie immer um 21 Uhr auf dem Rathausplatz; der Rundgang wird auf der Rosenburg enden.



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